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"Hier bin ich, Du hast mich gerufen!"
Interview mit Christoph Hochleitner

Andreas Schätzle: Lieber Christoph, seit wann und in welchen Bereichen arbeitest Du bei Radio Maria mit?
Christoph: Ich bin seit 5. Jänner 2012 in der Sendebegleitung bei Radio Maria. Da habe ich zum ersten mal „on air“ um 6.00 Uhr den Morgendienst begonnen. Mit Ausnahme des Mittags-Journals habe ich eigentlich schon alle Sendungen begleitet.

Wie bist Du zu Radio Maria gekommen?
Ich kenne Radio Maria schon vom ersten Tag an, als das Radio im Gottesdienst am Sonntag im September 1998 in der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Amstetten vorgestellt wurde. Mein Beruf und meine Hobbies - ich hatte damals zwei Chöre zu betreuen - ließen aber leider keine freie Zeit übrig, um mich bei RM zu engagieren. Der Ruf, hier irgendwann einmal mitzuarbeiten, ließ mich aber nie los. Meine Schwägerin Monika war im September 2011 im Studio Amstetten „schnuppern“ und hat mich einfach mitgenommen.

Dein Vorname passt gut zu einer Mission und einem geistlichen Dienst. Wie würdest Du ihn auf Deinen Dienst im Radio deuten?
Christophorus - Christusträger. Durch das, was ich kann, Jesus und seine Botschaft den Menschen näherbringen, durch Radio Maria „ins Haus liefern“.

Hast Du eine Lieblingssendung? Und wenn ja, warum gerade diese?
Da muss ich jetzt mindestens 3 Sendungen anführen: eine Lieblingssendung ist für mich das Rosenkranzgebet um 6.00 Uhr oder 14.00 Uhr oder 18.20 Uhr. Von diesem Gebet, das mit Hilfe unseres Radios ganz Österreich umspannt, geht eine unbeschreibliche Kraft aus. Dann die Sendung „Sprich nur ein Wort“; die Verkündigung des Wortes Gottes hat mich schon immer fasziniert von dem Tag an, als nach dem 2. Vatikanischen Konzil die Texte der Lesungen und des Evangeliums in deutscher Sprache vorgelesen wurden. Und drittens die Sendung „Zeit für Dich“. Da kann man spüren, dass man ganz nahe bei den Hörern sein kann, ihren Sorgen, Problemen, Gedanken …

Was möchtest Du gerne unseren Hörern bzw. Lesern sagen?
Ich finde es wunderschön und auch persönlich sehr bereichernd, mit Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, gemeinsam im Radio zu beten. Auch wenn ich allein im Studio sitze - umgeben von viel Technik, immer ein Blick auf die Uhrzeit - weiß ich mich von einer großen Gemeinschaft getragen. Und am Ende meines Dienstes zu sagen: Gott behüte Sie!

Liegt Dir sonst noch etwas am Herzen?
Mein ganz großer Wunsch ist, dass man Radio Maria in ganz Österreich und besonders auf allen Autobahnen empfangen könnte. Ich bin schon oft auf einem Parkplatz stehen geblieben, um eine Sendung zu Ende hören zu können, weil ein paar Kilometer weiter kein Empfang mehr war.

Dann freuen wir uns gemeinsam, lieber Christoph, auf den österreichweiten Digital-Empfang, der ja mit Mai 2019 starten soll. Ich danke Dir - auch stellvertretend für alle Sendebegleiter im Namen der ganzen Hörerfamilie für Deinen wunderbaren Dienst im Radio - und für Deine so persönlichen Worte hier!

 

Kleiner Steckbrief

Lieblingsbibelstelle
1Sam 3,5: „Hier bin ich, Du hast mich gerufen!“  und 1Sam 3,10: „Rede Herr, dein Diener hört!“

Leben ist... mit den Gaben des Geistes, die wir alle bekommen haben, Gott und den Menschen zu dienen.

Glaube ist...   Im Glauben an Gott und an die Auferstehung hat das Leben erst den richtigen Sinn, ein Ziel. Durch unseren Glauben können wir die unendliche Liebe Gottes „spüren“.

Radio Maria... „ist die größte Pfarre Österreichs“ (Dr. Peter Egger) und im radiophonischen Pfarrzentrum gibt es täglich kostenlos „on air“ eine Vielzahl ausgezeichneter Fachvorträge und Lebenshilfen, Hilfen für das ganz gewöhnliche tägliche Leben.

Unser Jahresmotto: „Gib der Hoffnung ein Gesicht!“
In unserer Pfarrkirche sind beim Eingang Glaube, Hoffnung und Liebe symbolisch dargestellt. Die Hoffnung ist ein Anker verbunden mit einem großen Kreuz. Der Anker - die Hoffnung, an der man sich auch in stürmischen Zeiten festhalten kann. Ich weiß, dass RM für ganz viele Menschen so ein Anker ist. Ich weiß, dass die Stimmen vieler Mitarbeiter in unserem Radio für viele Menschen ein Trost und eine Hilfe sind.

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Bunt wie das Leben!